Was bleibt, wenn nichts mehr funktioniert?

Ich habe lange funktioniert. Geleistet. Motiviert. Inspiriert. Und irgendwann gemerkt: Ich höre mir selbst nicht mehr zu. Also wurde es still. So still, dass es weh tat. Ich hab die Bücher zur Seite gelegt. Die Podcasts gelöscht. Die Listen verbrannt. Und gefragt: „Wer bin ich, wenn ich nichts mehr tue?“ Die Antwort kam nicht in Worten. Sondern in Momenten. Wenn ich nichts poste und trotzdem noch da bin. Wenn ich weine und es niemand sieht. Wenn ich spüre, dass alles, was echt ist, kein Like braucht. Ich bin nicht mehr auf der Suche nach Erfolg. Ich bin auf der Suche nach Wahrheit. Und vielleicht ist das hier der Anfang. Nicht für die Masse. Sondern für die, die bereit sind, sich selbst zu begegnen – ungeschminkt.

5/8/20241 min read

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